Vormittag

Programm

09.30h - 11.00h: Plenary mit folgenden Keynotes

Alle Keynotes werden simultan von deutsch nach französisch übersetzt. 

> Eveline Binsack: Wer es wagt, kann verlieren, wer es nicht wagt, hat schon verloren
Abstract

Eindrucksvoll und eindringlich schildert Evelyne Binsack, wie sie mit Herausforderungen umgeht, wie sie sich immer neu motiviert, was sie antreibt, immer wieder weiterzugehen und immer wieder was Neues zu entdecken. Ob im Winter bei -17°C in der Eiger Nordwand, ob in lebensbedrohlichen Höhen im Himalaya im Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest, oder nach 484 Tagen und 25‘000 Kilometern unterwegs und vollkommen erschöpft den ersehnten Südpol in der Antarktis erreichend: „Meine Abenteuer sind nicht Geschichten des Lebens, sondern sie sind Lebensgeschichten. Sieg und Niederlage, Freud und Leid, Zweifel und Zuversicht in einer höllischen und atemberaubenden Natur eng beisammen. Die Grenzerfahrungen meiner Abenteuer und Expeditionen hinterlassen in mir nicht nur eindrucksvolle Bilder. Sondern eine tiefe Einsicht in die mentalen Abläufe, die bei der Verwirklichung hoch gesteckter Ziele wirken.“ 

„Es ist mir eine grosse Freude, von meinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten zu dürfen und Ihnen neue Impulse zu verleihen und allenfalls sogar bestehende Grenzen zu sprengen!“

Über Evelyne Binsack

Evelyne Binsack ist Helikopterpilotin, Extrem-Bergsteigerin, Bestseller-Autorin. Sie ist Abenteurerin aus Leidenschaft. Sie wird von Ihren Grenzerfahrungen bei Expeditionen in die Antarktis, zum Nordpol und auf den Mount Everest erzählen. Dabei zeigt sie auf, dass es nicht nur Veränderungen in unserem Lebensraum gibt, sondern auch bei sich selber steter Wandel und vor allem Durchhaltewillen braucht.

> Franz-Reinhard Habbel: Mit (Geo)Daten Politik machen
Abstract

Neue Möglichkeiten im digitalen Lebensraum

Reden, kommunizieren und überzeugen ist Habbel’s Profession. Er setzt Anstösse zum Nachdenken, setzt Impulse und macht Mut für Reformen und Veränderung. Digitalisierung, Wertewandel, Datenschutz und Globalisierung gehören zu seinen Kernthemen. Ihm liegen die Anliegen der Kommunen und Städte in Deutschland und Europa besonders am Herzen.

Der Vortrag geht dem Wandel im Zeitalter der Digitalisierung nach. Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie organisieren wir uns und wie gestalten wir öffentliche Räume? Welche Rolle spielen Geodaten als DNA der Städte und Gemeinden? Kurz um: Wie gehen wir mit dem NEUEN um?

Über Franz-Reinhard Habbel

Franz-Reinhard Habbel (1950) ist ein deutscher Schriftsteller und war von 1998 bis 2017 Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes mit Sitz in Berlin.

Als Sprecher dieses kommunalen Spitzenverbandes artikulierte er die Interessen von 11.000 Kommunen in Deutschland. Er ist Gründer und Leiter des Innovators Clubs des DStGB. Der Club befasst sich mit strategischen Zukunftsthemen der Kommunen wie Bildung, Stadtentwicklung und Kommunikation. In ihm arbeiten rund 40 Bürgermeister und Landräte sowie Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft interdisziplinär zusammen.

Habbel ist ein Vordenker der E-Government-Strategie in der Bundesrepublik Deutschland. Sein Fokus richtet sich dabei nicht nur auf den kommunalen Sektor. Er führt einen eigenen Blog www.habbel.de zur Verwaltungsmodernisierung. Dessen Kernaussage lautet: «Ohne Modernisierung des Public Sectors wird es keine grundlegenden Reformen geben. Politik und Verwaltung brauchen eine politische Leitvision».

11.30h - 12.30h: Tracks zu folgenden Themen

> Kommunale Infrastruktur - So planen wir künftig besser (T 2.11)

Die kommunalen Infrastrukturen wie Energie- und Telekommunikationsversorgung, Wasser- und Abwassernetze, Strassen und Immobilien haben einen Wiederbeschaffungswert von vielen Milliarden. Es gilt diese Werte bestmöglich zu erhalten und auf die zukünftigen Bedürfnisse auszurichten. Falls nicht vorausschauend geplant wird, können demografische Veränderungen zu Engpässen oder Qualitätsverlusten führen.  Welche Methoden und Möglichkeiten gibt es, um die öffentlichen Infrastrukturen auch in Zukunft bestmöglich zu planen, zu nutzen oder gar einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen? 

SPRACHE:
Deutsch & Französisch

MODERATION:
Regula Vedruccio-Stopper, Basler&Hofmann

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "CartoQuartiers : Le SIG collaboratif et participatif au service des citoyens", David Beni, Arxit
  • "EnerGIS - Applikation für Energie- und Gebäudedaten", Hanspeter Wilhelm, Stadt Zürich
  • "Intelligente Nutzung von Infrastruktur und Geoinformationen für die smarte City von heute", Sascha Berger, Clear Channel Schweiz
  • "Nutzung von GIS-Daten für Netzanalysen – Schlüssel für mehr Kosteneffizienz in Verteilnetzbetrieb und -planung", Andreas Ulbig, Adaptricity AG
  • "GIS als Datendrehscheibe im IoT und SmartCity Umfeld", Matthias Schenker, Esri Schweiz AG und Yannik Kopp, Loriot AG
> Synthetische Populationen - Grundlage für Raum- und Verkehrspolitik (T 2.12)

Abschätzungen zukünftiger Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklungen sind zentrale Grundlagen für die Raum-und Verkehrspolitik. Eine methodische Neuigkeit stellt dabei die Verwendung synthetischer Bevölkerungen (SynPop) dar. Unter SynPop wird ein aus verschiedenen Datenquellen zusammengestellter Datensatz zu Personen und Haushalten, der vielfache demografische und soziökonomische Attribute enthält (z.B. Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Einkommen, Verfügbarkeit ÖV-Abonnemente und Personenwagen) verstanden. In diesem Vortragsblock werden die Herausforderungen und der konkrete Nutzen von SynPop vorgestellt und diskutiert.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Nicole Mathys, ARE
Andreas Justen, ARE

VORTRÄGE & REFERENTEN:

  • "SynPop: Best practice im Umgang mit Synthetischen Populationen", Nicole Mathys, ARE
  • "Synthetische Bevölkerung: neue Grundlage für Raum- und Verkehrsplanungen", Balz Bodenmann, Strittmatter Partner AG
  • "Nationale Zugangspunkte für Verkehrsdaten - Best Practice aus Deutschland, Entwicklungen in der Schweiz", Christian Kleine, HERE
  • "Wie schweizerisch sind die synthetischen Schweizer Gemeinden von EBP?" Michel Müller, EBP Schweiz AG
  • "Smart Use - Die funktionale Region", Thorben Westerhuys, Hosoya Schaefer Architects
> Digitalisierung - Erfolgsfaktor Mensch (T 2.13)

Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig. Trotz all dieser Entwicklungen, welche unser Leben schleichend und beinahe unbemerkt durchdringen, ist der Begriff Digitalisierung nach wie vor wenig greifbar und wird meistens auf einem technischen und schlagwortgeprägten Blickwinkel diskutiert. Für die Mehrheit der Führungskräfte und Mitarbeitenden stellt die Digitalisierung des Business gefühlt mehr Bedrohung als Chance dar. Die Chancen der Digitalisierung können jedoch nur genutzt und Risiken frühzeitig abgewendet werden, wenn die digitalen Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung vermittelt werden und in den Unternehmen alle Betroffenen die neuen Möglichkeiten mittragen wollen, können und dürfen. Dies bedarf einer aktiven, umfassenden und umsichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema «Digitalisierung – Erfolgsfaktor Mensch». Blitzlichtartig sollen die wichtigsten Aspekte beleuchtet werden und Aktivitäten angestossen werden.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Sandra Kohler, Christopher Schneider, Kohler & Partner

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Digitalisierung - Erfolgsfaktor Mensch - Teil A", Sandra Kohler, Kohler & Partner
    Abstract: Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig. Trotz all dieser Entwicklungen, welche unser Leben schleichend und beinahe unbemerkt durchdringen, ist der Begriff Digitalisierung nach wie vor wenig greifbar und wird meistens auf einem technischen und schlagwortgeprägten Blickwinkel diskutiert. IoT (Internet of Things), AI (Artificial Intelligence) und BYOD (Bring your own Device) sind nur einige Beispiele dazu.
    Digitalisierung ist Chance und Bedrohung zugleich. Klar ist, dass die digitale Revolution praktisch von allen Menschen und Unternehmen eine Verhaltenstransformation erfordert. Oftmals werden zur Veranschaulichung innovative Startups mit kreativen Querdenkern exemplarisch herbeigezogen, um die so anderen Formen der Zusammenarbeit und eine bisher noch nie gekannte Art der Kommunikation vorzustellen und damit einen Einblick in die digitale Welt von übermorgen zu geben.
    Eine entscheidende Tatsache geht dabei oftmals vergessen. Nur die wenigsten Unternehmen in der Schweiz sind innovative Startups mit einer inhärenten «Digitalisierungs-DNA». Für die Mehrheit der Führungskräfte und Mitarbeitenden stellt die Digitalisierung des Business gefühlt mehr Bedrohung als Chance dar. Die Chancen der Digitalisierung können jedoch nur genutzt und Risiken frühzeitig abgewendet werden, wenn die Führungskräfte, Mitarbeitenden und HR die neuen Möglichkeiten mittragen wollen, können und dürfen. Dies passiert gerade in etablierten Unternehmen mit einer langjährigen Firmengeschichte selten von selbst, sondern bedarf einer aktiven, umfassenden und umsichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema «Digitalisierung – Erfolgsfaktor Mensch». Das Modell von Kohler & Partner stellt die dafür zentralen Themenkreise dar.
> Naturgefahren - Umgang mit Risiken (T 2.14)

Die Risiken durch Naturgefahren und Umweltveränderungen werden durch die Klimaerwärmung verändert. Dies hat einen Einfluss auf die Nutzung unseres Lebensraumes.  Für die Gefahrenprävention wird die Überwachung dieser Prozesse und Abschätzung der Risiken in Zukunft wichtiger, aber auch komplizierter.  An aktuellen Beispielen (wie z.B. Bergsturz Bondo) werden die neusten Möglichkeiten für das Umweltmonitoring, die Modellierung von Steinschlag, oder  die Zusammenhänge von Starkniederschlägen und Einsätzen von Rettungsorganisationen vorgestellt.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Catherine Berger, geo7

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Einfluss zunehmender Starkniederschläge auf die Einsatzplanung von Schutz und Rettung Zürich", Catherine Berger, geo7 AG
  • "Zusammenspiel & Automatisierung von GIS und Steinschlagmodellierungen für eine Gefahrenhinweiskarte Sturz", André Glauser, Impuls Thun
  • "Innovative Technologien für die flächendeckende Überwachung diverser Naturgefahren mit Beispielen aus Bondo, dem Weissmies-Gletscher und Zermatt", Dr. Lorenz Meier, Geopraevent