Nachmittag

13.30h - 15.00h Tracks I

> Smart City - Der Weg zur intelligenten Stadt (T 1.11)

Vernetzte Ampeln, Strassenlaternen als Ladestationen für E-Autos oder Sensoren für die Zählung von Radfahrern – Innovationen für ein angenehmeres Zusammenleben gibt es viele. Die Anwendungen und Ideen für den Einsatz räumlicher Informationstechnologien sind vielfältig und in wichtigen Aspekten der Smart Cities, wie zum Beispiel Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit, nicht mehr wegzudenken. Das volle Potential ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft . Im Vortragstrack wird gezeigt, wie Städte und Regionen ihre Daten für eine smarte Stadtentwicklung verwenden, wie Bürger über Apps Daten erfassen und zu einer nachhaltigen Verwaltung beitragen oder aus vorhandenen Daten ein interaktiver Stadtplan als digitale Gesicht einer Stadt gegen aussen wird.

SPRACHE: 
Deutsch

MODERATION:
Martin Raubal, ETH

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Räumliche Informationstechnologien für Smart Cities der Zukunft", Martin Raubal, ETH Zürich 
  • "Mit Geodaten zur smarten Stadt - wo stehen wir heute?", Thomas Koblet, Esri Schweiz AG
  • "Smarter Planen - Neue digitale Werkzeuge", Bruno Seiler, vrbn AG
  • "Wo unterstützt GIS die Stadt Luzern auf dem Weg zur intelligenten, digitalen Stadt?", Urs Truttmann, Geoinformationszentrum Stadt Luzern
  • "Die smarte Stadt von morgen, selbst- oder fremdbestimmt?" Cyril Hollenstein, Microsoft Schweiz
  • "Share your drawing!" Nadine Piveteau, swisstopo
> Geomonitoring - Überwachung von Naturgefahren (T 1.12)

Die Herausforderungen der Geolokalisierung im Kontext des Landmanagements besteht darin, diese auf verschiedenen Maßstäben darzustellen. Der Vortragsblock deckt verschiedene Aspekte  des Geomonitorings wie GNSS-Stationsnetznutzung, UAV-Einsatz in schwer zugänglichen Gebieten und Automatisierung der Geodatenerfassung im Naturraum ab.  Am Beispiel der Beobachtung und Überwachung dynamischer Phänomene wie Erdrutsche oder Instabilitätszonen im Fels werden konkrete Lösungen vorgestellt. 

SPRACHE:
Deutsch & Französisch

MODERATION:
Pierre-Yves Gilliéron, EPFL

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Navigation de précision pour l’intervention de drones dans des zones difficiles", Jan Skaloud, EPFL
  • "Swiss Positioning Service (swipos) – aktueller Stand und Ausblick", Urs Wild, swisstopo
  • "Glaciorisk : monitoring de glaciers rocheux et de glaciers par GNSS", Christian Hagin, Geosat SA
  • "Mit Dopplernavigationsansatz zur hochgenauen Bewegungsdetektion in Berggebiet" Alain Geiger, ETH Zürich & Roland Hohensinn, IGP Zürich
  • "Monitoring von Naturgefahren mit GNSS", Philippe Limpach, BSF Swissphoto
> geo-Government heute und morgen I (T 1.13)

Geoinformation ist als grundlegendes Element unserer dynamischen, demokratischen Gesellschaft inzwischen breit anerkannt. Dabei kommt den Aufgaben und Umsetzungen auf Verwaltungsebene grosse Bedeutung zu. In verschiedenen Präsentationen und kleinen Sessions wird den Fragen nach dem heutigen Stand und den künftigen Entwicklungen nachgegangen.

Gestützt auf den modellbasierten Ansatz wird gezeigt, wie die Digitalisierung (Erfassung, Nachführung und Verwaltung) räumlicher Prozesse nachhaltig umgesetzt wird. Das ist ganz und gar nicht langweilig, denn modellbasiertes Arbeiten mit Interlis 2 kann wirklich Spass machen.

Sie erhalten Einblick ins Leben der Aggregationsinfrastruktur der Kantone, die nun definitiv den Kinderschuhen entwachsen ist und sich in einem modernen Kleid präsentiert. Auch die Bundes Geodaten-Infrastruktur steht mit RE4 (Realisierungseinheit 4) vor einem weiteren Lebensabschnitt.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Thomas Strösslin, APP

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • Einführung in die Thematik durch Fridolin Wicki (Direktor Swisstopo) und Simon Rolli (KKGEO)
  • "Nachhaltige, durchgängige Digitalisierung räumlicher Prozesse dank modellbasierten Geodaten-Infrastrukturen", Peter Staub & Stefan Ziegler
  • "Interlis 2: Spass für den Anwender statt technischer Stress. Modellbasiertes Arbeiten einfach gemacht", Romedi Filli, Kt. Schaffhausen & Matthias Kuhn, OPENGIS.ch
  • "Die Aggregationsinfrastruktur der Kantone im neuen Gewand und vieles mehr…", Dominic Kottmann & Mirjam Zehnder
  • "Lessons learned aus 8 Jahren Betrieb geo.admin.ch", David Oesch, swisstopo
> Alles was Recht ist - ÖREB-Kataster und Stockwerkeigentum (T 1.14)

In welche Richtung muss sich das Recht beim Liegenschaftskataster entwickeln, damit die neuen digitalen Möglichkeiten voll unterstützt werden können? Einblicke in die aktuellen Entwicklungen zum Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen und zum Stockwerkeigentum bieten eine gute Grundlage für eine spannende Diskussion.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Christoph Käser, swisstopo

VORTRÄGE & REFERENTEN:

  • "Auf Knopfdruck zum Aufteilungsplan, das Datenmodell DM.STWE als Grundlage", Patrick Reimann, Amt für Geoinformation des Kantons BL 
  • "Mein – Dein – Unser: Rechtliche Aspekte beim Stockwerkeigentum", Meinrad Huser, Huser Bau- und Immobilienrecht Zug
  • "Pilote gestartet, wohin geht der Flug? Erfahrungen aus der ersten Umsetzung", Helena Åström Boss, swisstopo
  • "Top-Aktueller ÖREB-Kataster: Herausforderungen der Nachführung im Kanton Zürich", Nicolas Schmidt, Kanton Zürich
  • "ÖREB-Kataster Uri – mehr als nur ein Informationssystem", Bastian Graeff, Stadt Zürich
  • "Mindestanforderungen an einen digitalen Rechtskataster", Meinrad Huser, Huser Bau- und Immobilienrecht Zug
  • Diskussion & Abschluss, Christoph Käser
> Visualisierung und Augmented Reality - Mehr sehen… (T 1.15)

Augmented Reality - was ist Fiktion und was Realität? Um Informationen aus der Vergangenheit darzustellen, zukünftige Landschaftsentwicklungen zu beurteilen oder Bau- und Infrastrukturprojekte auf ihre ästhetische Qualität zu prüfen, sind realistische 3D-Visualisierungen hilfreich. Mit Hilfe neuester Technologien können komplexe Strukturen der natürlichen und bebauten Umwelt in zwei- und drei-dimensionalen Visualisierungen abgebildet und analysiert werden. Die Realwelt, sowie virtuelle Rekonstruktionen davon, können zudem um unsichtbare oder geplante Inhalte, wie z.B. unterirdische Infrastruktur oder zukünftige Freileitungen, erweitert (augmentiert) werden. Dadurch werden abstrakte Pläne und Konzepte in der tatsächlichen Umgebung (be-)greifbar und kollaborative Prozesse erhalten ein wertvolles Medium. Die digitale Ergänzung der realen Welt lässt uns Alle mehr sehen!

SPRACHE:
Deutsch & Französisch

MODERATION:
Susanne Bleisch, FHNW

VORTRÄGE & REFERENTEN:

  • "Wenn das Unsichtbare sichtbar wird – AR-Praxisbeispiele aus Zürich", Christian Hürzeler, Stadt Zürich
  • "Immersive Landschaftssimulationen aus LiDAR-Punktwolken", Reto Spilhofer & Philipp Urech, ETH Zürich
  • "Wie ein 3D Decision Support System das Planen von Hochspannungsleitungen unterstützt und deren Akzeptanz bei betroffenen Bürgern steigert.", Joram Schito, ETH Zürich
  • "Fluglärm - sieht schöner aus als er klingt", Michael Balmer,senozon, Micha Köpfli, n-Shpere & Denise Zubler, BAZL
  • "smapshot: Crowdsourced geolocalisation of historic landscape images", Jens Ingensand, HEIG-VD

15.30h - 17.00h Tracks II

> geo-Government heute und morgen II (T 1.21)

10 Jahre Geoinformationsgesetz sind kein Grund sich auszuruhen. Das Beispiel des Adressen-Datensatzes verdeutlicht, wie eine Fach-Gesetzesrevision Bewegung in das Thema Geoinformation bringt und ein neuer Referenzdatensatz entsteht und genutzt werden kann. Als Beschleuniger wirkt dabei die Open Government Data-Strategie Schweiz. Das Thema wird mit einem aktuellen Beispiel aus Zürich zusätzlich illustriert.

Um weiter zu kommen, müssen ausgetrampelte Wege gelegentlich verlassen werden. Ein Ansatz dazu ist der Paradigmenwechsel im neuen Datenmodell der amtlichen Vermessung. Auch ein Blick über die Grenzen auf Metaplattformen hat noch nie geschadet. Abschliessend lassen wir eine externe Stimme über ihre Sicht auf die künftige Rolle der öffentlichen Hand sprechen.

SPRACHE:
Deutsch & Französisch

MODERATION:
Thomas Strösslin, APP

VORTRÄGE & REFERENTEN:

  • "Nouveaux services et nouvelle gouvernance des adresses en Suisse", Patrick Kummer, Beat Tschanz, Th. Jarchow-von Büren
  • "Eine Infrastruktur zur Datenbereitstellung von Geodaten unter Open Government Data – Erfahrungsbericht aus dem Kanton Zürich", Michael Boller, Kanton Zürich
  • "Paradigmenwechsel im Datenmodell der amtlichen Vermessung", Hannes Schärer, Amt für Geoinformation Kt. Schaffhausen
  • "Geoinformation – Ein Blick über die Grenzen", Christine Najar & Daniel Steudler
  • "Künftige Rolle der öffentlichen Hand – eine externe Sicht", Jean-Luc Miserez, INSER SA
> GeoBigData - Daten neu kombinieren (T 1.22)

BigData verarbeitet parallel und hochperformant grösste Datenmengen unterschiedlichster Quellen in Echtzeit. Viele diese Daten haben einen Raumbezug, sind also Geodaten (z.B. Sensordaten, Twitternachrichten, ...). Für die Geoinformatik bedeutet dies einerseits Chancen, weil neue Technologien mehr und bessere Datenverarbeitung ermöglichen, etwa durch die Nutzung von performanten noSQL-Datenbanken oder verteile Infrastruktur für rechenintensive Prozesse. Andererseits ergeben sich neue Herausforderungen beispielsweise aus den methodischen Grenzen dieser Verfahren oder weil BigPlayer Geodaten anders konzipieren und nutzen als die traditionelle GIS-Welt. Mit konkreten Beispielen werden Denkanstösse gegeben, wie die Geobranche von den vielfältigen Daten profitieren kann und auch in Zukunft beim Spatial Computing eine wichtige Rolle spielen kann.

SPRACHE:
Deutsch

MODERATION:
Manfred Loidold, LO-GI-PM GmbH

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Publikation von MeteoSchweiz-Wetterdaten auf geo.admin.ch", Joël Fisler, Meteoschweiz
  • "Agieren statt Reagieren – Wie Datenintegration zu smarten Netzen führt", Melanie Meuter, geocom
  • "Ableiten weltweiter Gewässerinformationen als Beispiel einer rechenintensiven Geodatenanalyse", Nicolas Lenz, geo7 ag
  • "GeoBigData: Brauchen wir einfach einen grösseren Hammer?" Matthias Schenker, Esri Schweiz AG
> Messtechnik - Innovative Methoden der Datenerfassung (T 1.23)

Dieser Track ist eine Reise von der Vorbereitung Ihrer Feldmissionen bis hin zu den Techniken der Objekterkennung in den vielen verfügbaren Geodatenquellen.

Die erste Präsentation bietet Ihnen die Möglichkeit, die Präzision im Voraus zu schätzen, die Sie von einer Kampagne photogrammetrischer Vermessungen über Drohnen erwarten können. Unmittelbar danach können Sie auf pragmatische Weise die Bewertung der Qualität der Ergebnisse mehrerer in UAVs eingebetteter Instrumente entdecken. Das dritte Thema kehrt auf die Erde zurück, mit der Präsentation der von den Herstellern zur Verfügung gestellten Techniken zur Vereinfachung der Assemblage und Georeferenzierung von Punktwolken, die mit landgestützten Laserscannern erfasst wurden. Die letzten beiden Präsentationen öffnen die Tür zu allen Techniken der Objekterkennung, sei es durch die zahlreichen Quellen georeferenzierter Panoramabilder oder durch die Kombination der verschiedenen neuen Produkte, die swisstopo auf den Markt bringt: neue Orthophotos mit 10cm Auflösung und Modelle von 3D-Gebäuden.

SPRACHE:
Deutsch & Französisch

MODERATION:
Vincent Barras, HEIG-VD

VORTRÄGE & REFERIERENDE:

  • "Nutzung und Grenzen von machine-learning bei der Identifizierung von Parkplätzen", Anna Cavallaro, PRISMA Solutions
  • "Objekterkennung auf Hausdächern mittels Luftbildern", Simon Albrecht-Wilder, Meteotest AG
  • "Detox über UAV-Vermessung, oder was Sie wirklich davon erwarten können", Julien Vallet, Helimap Systems AG
  • "Prédiction de la précision de relevés photogrammétriques", Emmanuel Cledat, EPFL
  • "Verborgene Schätze im digitalen Strassenraum: Wie die automatische Bilderkennung und Auswertung auch mit limitierten Ressourcen genutzt werden kann", Christoph Spörri, geocom Informatik AG
  • "ICP, ou comment (géo)référencer des numérisations sans l’utilisation de cibles", Vincent Barras, HEIG-VD
  • "Bessere Orientierung an SBB-Bahnhöfen dank crowd-sourced Bildern", Christian Trachsel, SBB