FutureLab

Der GEOSummit steht für die Stärkung der Innovationskraft der Branche. Wir fördern den Wissenstransfer von Forschungsinstitutionen in die Privatwirtschaft und die Verwaltung.

Im FutureLab in der Messehalle sollen innovative Technologien für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht werden. Technologie soll begeistern und zu neuen Anwendungsmöglichkeiten anregen. Es kann konkret erfahren werden, was hinter den Begriffen Augmented Reality, Spatial Analytics oder GeoBigData steckt und wie diese Technologien bereits heute nutzbar sind.

Selbst ausprobieren:

Ein bunter Mix aus wissenschaftlichen Projekten und spielerischen Ansätzen – Gamification wird gelebt! – bietet jedem Besucher ein Erlebnis. Gerne präsentieren wir einige der ausgewählten Projekte:

> ADAM 3D - Dencity

Dencity ist die Plattform für attraktive Siedlungsentwicklung mit Fokus auf ganzheitliche, nachhaltige Konzepte und Strategien rund um die innere Verdichtung von Stadt- und Agglomerationsräumen. Die von der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) gemeinsam mit internen und externen Partnern und Fachspezialisten interdisziplinär erarbeiteten Lösungen tragen zu einer attraktiven Gestaltung unseres Lebensraums bei.

ADAM ist ein Projekt BFH in Partnerschaft mit SCCER Mobility (Swiss Competence Center for Energy Research). Mit Hilfe des Dencity analysis model ADAM 3D und dem urban densification tools werden verschiedenen Varianten von städtischen Verdichtungen generiert. Am Beispiel von Langenthal/BE werden die Effekte von Änderungen in der Baureglementierung auf bestehende und neuen Gebäuden simuliert und visualisiert. ADAM kombiniert Spatial Analytics mit BigData und raumplanerischen Prozessen und zeigt wie zukünftige Entscheidungs- und Planungstools aussehen könnten.

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> Virtual Reality Flugsimulator

Die Hochschule Rapperswil hat zusammen mit der Firma Brunner einen leistungsfähigen Flugsimulator entwickelt, der sehr realitätsnahe Trainings ermöglicht. Die Kombination von Virtual Reality (VR) Brille mit einem beweglichen Pilotensitz kreiert eine virtuelle Welt, welche kaum mehr von der realen Welt zu unterscheiden ist. Die Innovation liegt in der VR Motion Control, welche unterschiedlichste Modi zulässt. Der Simulator kann mit 2 Minuten-Flugsessions ausprobiert werden. 

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> Geospatial Augmented Reality mit SwissARena App

Augmented Reality (AR) ermöglicht die Überlagerung von digitalen Inhalten auf einem Live-Kamerabild. Dieser Beitrag untersucht die spezifischen Anwendungsmöglichkeiten von AR im geografischen Kontext unter Verwendung von natürlichen Markern. Dazu gehört die Generierung von optimierten aber dennoch flächendeckenden Kombinationen von Markerbildern zur Steigerung der Robustheit.

Aus den Untersuchungen entstand ein Prototyp einer Museums-App für Smartphones und Tablets. In der App werden dem Orthophoto verschiedenen Informationen mit geografischem Bezug überlagert. Bei den Inhalten handelt es sich teilweise um Echtzeit-Daten wie beispielsweise Transponderdaten von Flugzeugen oder Wetterdaten. So ist es möglich das aktuelle Wetter in der Schweiz zu erkunden, Orte zu suchen oder Flugzeuge auf ihrem aktuellen Weg über die Schweiz ein Stück zu begleiten. Für die Interaktion mit den Inhalten können sich Anwenderinnen und Anwender der App im Raum bewegen und verschiedene Eingabemöglichkeiten des verwendeten mobilen Geräts nutzen.

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> Augmented Reality Sandbox

Wie entstehen Höhenkurven? Wie visualisiert man Mulden und Hügel in Realtime. Jeder Generalstabsoffizier hat vor 20 Jahre davon geträumt. Heute ist Sandkasten zur Simulierung dank der Professur für Photogrammmetrie und Fernerkundung der ETH endlich Realität und erfreut Jung und Alt!

Die Veränderungen der Geländeoberfläche werden in Echtzeit gemessen und die Höhenkurven werden direkt auf die Oberfläche projiziert. Augmented Reality (AR) ohne Brille, sondern mit Händen modelliert.

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> Eye Tracking im Gebirgspanorama

Das Forschungsprojekt LAMETTA (Location-Aware Mobile Eye Tracking for Tourist Assistance) des ETH Lehrstuhls für Geoinformations-Engineering beschäftigt sich damit, wie blickbasierte Assistenzsysteme für die Unterstützung von Touristen bei der visuellen Exploration eines Panoramas eingesetzt werden können. Beispielsweise kann das Assistenzsystem den Namen der betrachteten Berggipfel nennen und verschiedene Zusatzinformationen liefern, wie zum Beispiel die Höhe der Gipfel.

Mit kamerabasierten, am Kopf getragenen Blickmessgeräten (sogenannten mobilen Eye Trackern) ist es möglich, das menschliche Blickverhalten zu messen. Diese Daten können direkt in einen Computer übermittelt und in Echtzeit verwendet werden. So entsteht ein blickbasiertes Assistenzsystem, das aufgrund des Blickverhaltens errechnet, wofür sich die Person interessiert, und ihr dazu passende Informationen bieten kann.

Am Stand des Lehrstuhls für Geoinformations-Engineering der ETH haben Sie die Gelegenheit, einen mobilen Eye Tracker auszuprobieren und sich über diese spannende Technologie zu informieren. Decken Sie mit den Augen die versteckten Geheimnisse eines Schweizer Gebirgspanoramas auf! Stellen Sie selbst eine Suchaufgabe und verfolgen Sie die Augenbewegungen anderer Personen!

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> MurGame: Prävention und Risikosensibilisierung durch interaktive 3D-Visualisierung eines Murganges

Ein wesentlicher Grundstein der Naturgefahrenprävention im Rahmen des integralen Risikomanagements IRM ist die Sensibilisierung der Bevölkerung. Im Fokus steht dabei nicht nur die Gefahr selbst, sondern auch das durch sie induzierte Risiko. Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Naturgefahrenspezialisten von geo7 und den Serious-Games-Entwicklern von Koboldgames wollen wir dieses Thema einem interessierten Publikum anhand einer attraktiven Murgang-Visualisierung zugänglich machen und damit die Prävention auf eine interaktive und lehrreiche Weise unterstützen.

Murgänge haben auf Menschen eine packende Wirkung und sind durch die hohe Medienpräsenz (z.B. Ereignisse in Bondo, 2017) als gefährliche Prozesse weithin bekannt. Diese Ausgangslage wollen wir für die Prävention und Risikosensibilisierung nützen. Mit unserer Anwendung bilden wir den gesamten Kreislauf des integralen Risikomanagements ab und behandeln neben der Gefährdung auch die Aspekte Schadenpotenzial und Risiko sowie organisatorische und bauliche Massnahmen.

Die interaktive Anwendung ist als Spiel konzipiert (Spielziel: Risikominimierung) und läuft unter dem Namen MurGame. Die 3D-Visualisierung erfolgt in einer Game Engine Unity, der Murgang wird mit einer etablierten Modellierungssoftware gerechnet. Damit verfolgen wir bei unserem Projekt das folgende Hauptziel: Ein attraktives und lehrreiches Erlebnis für den Betrachter bei einem gleichzeitig professionellen Umgang mit der Naturgefahr. 

> smapshot - Die partizipative Zeitmaschine

Das Ziel von smapshot ist es, mit der Hilfe von historischen Bildern einen virtuellen Globus der Vergangenheit zu rekonstruieren. smapshot ist ein Werkzeug das ortskundigen Teilnehmer/innen erlaubt, die Bilder im virtuellen Globus zu positionieren und damit zu geolokalisieren. smapshot ist ein Projekt der HEIG-VD. Es wird von der Hasler Stiftung und dem Migros Kulturprozent unterstützt.

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> STÄDTISCHE UND TOURISTISCHE REALE WELTEN VIRTUELL ERLEBEN

GEOTrend digitalisiert die Realität – Unter diesem Motto präsentiert die Firma für Geoinformation und Informatik anhand von Projekten der Stadt- und Tourismusentwicklung moderne Nutzungsmöglichkeiten von Geodaten.

Mittels Gestensteuerung, VR-3D-Brillen, Apps auf mobilen Endgeräten und anderen Medien können sich Benutzende im FutureLab auf virtuelle Spaziergänge und Flüge in den Regionen Luzern und Chur sowie durch bereits geplante oder sich im Bau befindende Wohn- und Geschäftsareale begeben.

Ebenso präsentiert GEOTrend die Entwicklung verschiedener Grundlagedaten, wie hochauflösende Luftbilder, Orthofotos, Punktwolken und 3D-Modelle für die Virtualisierung grossflächiger Stadtregionen und aktueller Entwicklungsareale.