Kongressblocks vom 4. Juni 2020

Von 09:30 bis 11:00h

A3: DAS MEISTERN GESELLSCHAFTLICHER HERAUSFORDERUNGEN MIT AMTLICHEN GEOINFORMATIONEN

Seit 20 Jahren fördert das Koordinationsorgan für Geoinformation des Bundes (GKG) die Zusammenarbeit zwischen zahlreichen Bundesstellen im Bereich Geoinformation, setzt sich für die Datenharmonisierung ein, betreibt eine Geodateninfrastruktur des Bundes mit einem viel beachteten und genutzten Geodatenviewer, plant und überwacht die Umsetzung der Geoinformationsgesetzgebung. Dank diesen Anstrengungen liegen heute Hunderte von interoperabel strukturierten Geodaten vor, welche mithelfen, unsere Gesellschaft in eine digitale Zukunft zu führen und nationale wie auch globale politische Zielsetzungen zu erfüllen. Gesellschaftliche Herausforderungen wie der Klimawandel, die Agenda 2030, eGovernement, multimodale Mobilität oder die Energiewende sind ohne Geodaten nicht zu meistern.  Was bedeutet dies für die amtlichen Geoinformationen und die Geoinformationsinfrastrukturen bei Bund, Kantonen und Gemeinden? Welche Chancen und Herausforderungen bieten sich für die Geobranche? Wie schlagen sich diese Entwicklungen in einer nationalen Geoinformationsstrategie nieder?

Organisator: GKG, vertreten durch swisstopo und BFS
Ansprechperson: Fridolin Wicki,
fridolin.wickitest@swisstopo.ch 

B3: GeoBIM - Wie schaffen wir damit Mehrwerte für die Baubranche?

Building Information Modelling (BIM) ist eines der grossen Themen, welches die Bau- und Planungsbranche derzeit nachhaltig verändert. Dies liest und hört man heute bald täglich in den unterschiedlichsten Medien. Für die Geoinformationsbranche bietet BIM grosse Chancen. Jedoch, welche Rolle spielt die Geoinformationsbranche bei der BIM Methode? Die Geobranche hat viele wertvolle Grundlagedaten und hat langjährige Erfahrungen mit GIS, die BIM Objekten einen globalen Bezug geben. Das Zusammenspiel von GIS und BIM wird immer wie wichtiger und gewinnt auch bei den Bauherren an grosser Bedeutung. Erste innovative Unternehmen haben mit der BIM Anwendung begonnen und arbeiten in interdisziplinären Teams zusammen. In dem Kongressblock möchten wir gerne den aktuellen Stand von GeoBIM erläutern und erste Anwendungen von Unternehmen in dem Gebiet vorstellen.

Organisator: FHNW und Fachgruppe GeoBIM
Ansprechperson: Oliver Schneider; 
oliver.schneidertest@fhnw.ch

von 11:30 bis 12:30h

A4: Digitalisieren wir den Raum rechts-frei?

Die Techniken zum Erheben, Erfassen und Nutzen raumbezogener Geo- und Umweltdaten entwickeln sich in Windeseile. Die Entwicklung schreitet kaum gebremst voran, ohne grosses Aufsehen und ohne Sorgen - nur der verbesserten Zugänglichkeit der Daten verpflichtet. Entwickler und Fachverantwortliche verlassen rechtlich gesicherte Wege, ohne aus dem Rechtssystem zu fallen. Sie sind nicht Rechtsexperten, zwingen aber das Recht dazu, ihnen nachzueilen.

Geometer setzten bereits Computer ein, als das Recht noch vom Bleistift sprach. Immobilienfirmen stellen das Stockwerkeigentum dreidimensional und allgemeinverständlich dar, obwohl es kein Thema des Gesetzgebers ist. Raumplanungs- und Umweltschutzfachstellen «füttern» den ÖREB-Kataster ohne Papier, aber mit Erfolg. Baubeteiligte nutzen BIM mit Überzeugung, auch wenn um die rechtlichen Grundlagen gestritten wird. Die Baubewilligungsbehörden organisieren das Verfahren in digitaler Form und setzen es für die Information der Bevölkerung, wie auch für die Entscheidfindung ein.

Mit dieser Entwicklung der technischen Hilfsmitteln übernehmen Verwaltungsstellen und Private Führungsfunktionen bei der Digitalisierung des Raums. Sie zwingen Anwenderinnen und Anwender zur kreativen, sachgerechten Anwendung des Rechts im Alltag. Gleichzeitig veranlassen sie auch den Gesetzgeber, die notwendigen Rahmenbedingungen und Leitplanken der Digitalisierung gesetzlich festzulegen.

Organisator: Ingenieur-Geometer Schweiz
Kontaktperson: Dr. iur. Meinrad Huser; meinrad.husertest@fibermail.ch

 

B4: Machine Learning Leveraging high-resolution imagery and 3D point clouds

New sensor generations enable fast, accurate and up to date registration of our environment but challenge the entire modelling chain. To generate reliable information out of data, machine learning and artificial intelligence is requested. New methods enable very rapid data evaluation and create new business models. Overview about prototype and business implementations to get BIM and further information for dedicated Smart Environment.

Neue Sensorgenerationen ermöglichen eine schnelle, genaue und aktuelle Erfassung unserer Lebensräume,  stellen aber die gesamte Modellierungskette in Frage. Um zuverlässige Informationen aus Daten zu generieren, werden maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz benötigt. Neue Methoden ermöglichen eine sehr schnelle Datenauswertung und schaffen neue Geschäftsmodelle. Überblick über Prototypen und Geschäftsimplementierungen zur Bereitstellung von BIM und weitere Informationen für eine dedizierte Smart Environment.

Organisator: SGPF (Schweizeizerische Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung) 
Ansprechperson: Stéphane Bovet stephane.bovettest@websud.ch

von 14:00 bis 15:30h

A5: Kataster der Zukunft

In der Schweiz bilden die vielfältigen Kataster eine wichtige Grundlage für viele gesellschaftliche Aktivitäten. Diese müssen sich auch auf die zukünftige Bedürfnisse ausrichten und daher werden die Amtliche Vermessung, der ÖREB-Kataster und die Leitungskataster laufend weiterentwickelt. Das neue Datenmodell der AV, DM.flex, hat den Praxistest bestanden. Was sind die Erkenntnisse daraus und wie geht es weiter? Welches sind die Herausforderungen, um die Gültigkeit oder sogar die Rechtskraft digitaler Daten zu erhalten und wie könnte diese Datenqualität zukünftig nachgewiesen werden? Was kann bei den amtlichen Daten sonst noch in Zukunft erwartet werden?

Organisator: CadastreSuisse und swisstopo
Ansprechperson: Christoph Käser
christoph.kaesertest@swisstopo.ch

B5: Drone operation in the “Drone Valley"

Switzerland became in a decade the “Drone Valley”. Emerging aerial techologies have matured to become professional and powerful way to increase security and safety. The know-how present at the national level make it possible to create models that are recognized and repeated on a global scale for related security and safety purposes. We present up to date prototypes and operations that will impact the business on a larger scale.
 

Die Schweiz ist in einem Jahrzehnt "Drone Valley” geworden. Aufkommende Luftfahrttechnologie hat sich zu einem professionellen und leistungsstarken Mittel zur Erhöhung der Sicherheit entwickelt. Das auf nationaler Ebene vorhandene Know-how ermöglicht es, Modelle zu erstellen, die weltweit anerkannt und wiederholt werden, um damit verbundene Sicherheitsaufgaben zu erfüllen. Wir präsentieren aktuelle Prototypen und Operationen, die sich auf die Geschäfte in grösserem Umfang auswirken werden.

 

Organisator: SGPF (Schweizeizerische Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung) 
Ansprechperson: Stéphane Bovet 
stephane.bovettest@websud.ch

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