FutureLab

Der GEOSummit steht für die Stärkung der Innovationskraft der Branche. Wir fördern den Wissenstransfer von Forschungsinstitutionen in die Privatwirtschaft und die Verwaltung.

Im FutureLab in der Messehalle sollen innovative Technologien für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht werden. Technologie soll begeistern und zu neuen Anwendungsmöglichkeiten anregen. Es kann konkret erfahren werden, was hinter den Begriffen Augmented Reality, Spatial Analytics oder GeoBigData steckt und wie diese Technologien bereits heute nutzbar sind.

Selbst ausprobieren:

Ein bunter Mix aus wissenschaftlichen Projekten und spielerischen Ansätzen – Gamification wird gelebt! – bietet jedem Besucher ein Erlebnis. Gerne präsentieren wir einige der ausgewählten Projekte:

> Virtual Reality Flugsimulator

Die Hochschule Rapperswil hat zusammen mit der Firma Brunner einen leistungsfähigen Flugsimulator entwickelt, der sehr realitätsnahe Trainings ermöglicht. Die Kombination von Virtual Reality (VR) Brille mit einem beweglichen Pilotensitz kreiert eine virtuelle Welt, welche kaum mehr von der realen Welt zu unterscheiden ist. Die Innovation liegt in der VR Motion Control, welche unterschiedlichste Modi zulässt. Der Simulator kann mit 2 Minuten-Flugsessions ausprobiert werden. 

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> Geospatial Augmented Reality mit SwissARena App

Augmented Reality (AR) ermöglicht die Überlagerung von digitalen Inhalten auf einem Live-Kamerabild. Dieser Beitrag untersucht die spezifischen Anwendungsmöglichkeiten von AR im geografischen Kontext unter Verwendung von natürlichen Markern. Dazu gehört die Generierung von optimierten aber dennoch flächendeckenden Kombinationen von Markerbildern zur Steigerung der Robustheit.

Aus den Untersuchungen entstand ein Prototyp einer Museums-App für Smartphones und Tablets. In der App werden dem Orthophoto verschiedenen Informationen mit geografischem Bezug überlagert. Bei den Inhalten handelt es sich teilweise um Echtzeit-Daten wie beispielsweise Transponderdaten von Flugzeugen oder Wetterdaten. So ist es möglich das aktuelle Wetter in der Schweiz zu erkunden, Orte zu suchen oder Flugzeuge auf ihrem aktuellen Weg über die Schweiz ein Stück zu begleiten. Für die Interaktion mit den Inhalten können sich Anwenderinnen und Anwender der App im Raum bewegen und verschiedene Eingabemöglichkeiten des verwendeten mobilen Geräts nutzen.

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> ADAM 3D - Dencity

Dencity ist die Plattform für attraktive Siedlungsentwicklung mit Fokus auf ganzheitliche, nachhaltige Konzepte und Strategien rund um die innere Verdichtung von Stadt- und Agglomerationsräumen. Die von der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) gemeinsam mit internen und externen Partnern und Fachspezialisten interdisziplinär erarbeiteten Lösungen tragen zu einer attraktiven Gestaltung unseres Lebensraums bei.

ADAM ist ein Projekt BFH in Partnerschaft mit SCCER Mobility (Swiss Competence Center for Energy Research). Mit Hilfe des Dencity analysis model ADAM 3D und dem urban densification tools werden verschiedenen Varianten von städtischen Verdichtungen generiert. Am Beispiel von Langenthal/BE werden die Effekte von Änderungen in der Baureglementierung auf bestehende und neuen Gebäuden simuliert und visualisiert. ADAM kombiniert Spatial Analytics mit BigData und raumplanerischen Prozessen und zeigt wie zukünftige Entscheidungs- und Planungstools aussehen könnten.

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> Augmented Reality Sandbox

Wie entstehen Höhenkurven? Wie visualisiert man Mulden und Hügel in Realtime. Jeder Generalstabsoffizier hat vor 20 Jahre davon geträumt. Heute ist Sandkasten zur Simulierung dank der Professur für Photogrammmetrie und Fernerkundung der ETH endlich Realität und erfreut Jung und Alt!

Die Veränderungen der Geländeoberfläche werden in Echtzeit gemessen und die Höhenkurven werden direkt auf die Oberfläche projiziert. Augmented Reality (AR) ohne Brille, sondern mit Händen modelliert.

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> Eye Tracking im Gebirgspanorama

Das Forschungsprojekt LAMETTA (Location-Aware Mobile Eye Tracking for Tourist Assistance) des ETH Lehrstuhls für Geoinformations-Engineering beschäftigt sich damit, wie blickbasierte Assistenzsysteme für die Unterstützung von Touristen bei der visuellen Exploration eines Panoramas eingesetzt werden können. Beispielsweise kann das Assistenzsystem den Namen der betrachteten Berggipfel nennen und verschiedene Zusatzinformationen liefern, wie zum Beispiel die Höhe der Gipfel.

Mit kamerabasierten, am Kopf getragenen Blickmessgeräten (sogenannten mobilen Eye Trackern) ist es möglich, das menschliche Blickverhalten zu messen. Diese Daten können direkt in einen Computer übermittelt und in Echtzeit verwendet werden. So entsteht ein blickbasiertes Assistenzsystem, das aufgrund des Blickverhaltens errechnet, wofür sich die Person interessiert, und ihr dazu passende Informationen bieten kann.

Am Stand des Lehrstuhls für Geoinformations-Engineering der ETH haben Sie die Gelegenheit, einen mobilen Eye Tracker auszuprobieren und sich über diese spannende Technologie zu informieren. Decken Sie mit den Augen die versteckten Geheimnisse eines Schweizer Gebirgspanoramas auf! Stellen Sie selbst eine Suchaufgabe und verfolgen Sie die Augenbewegungen anderer Personen!

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